DAS WORT ZU PFINGSTEN

Das Pfingstwunder damals:

 „Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

 (Apostelgeschichte 2, 1-4)

 

Pfingsten heute:

Nichts bleibt beim Alten.

Manchmal macht es Angst, die Menschen nicht zu verstehen. Oft liegt es nicht nur an Sprachbarrieren. Aber Pfingsten ist kein Tag wie jeder andere!

Das Wunder ist geschehen – der Geist ist uns geschenkt: Wir können das Wagnis eingehen, hinzuhören. Begegnungen und Bewegung, den Glauben hinaus in die Welt tragen – die Zukunft der Kirche liegt so in unser aller Hände, in unser aller Worte. Wo es auch Sprachbarrieren geben mag, kennt doch Menschlichkeit keine Grenzen. Das Pfingstwunder ist gleichermaßen Einladung wie Erinnerung, in einer Welt voll dieser Grenzen, solche zu überwinden.

Die Hand reichen, Fremde annehmen, mich von Fremdem begeistern und bereichern lassen. Das ist eine besondere Aufgabe für die Kirche, die heute ihre Geburtsstunde feiert, in dieser Zeit vielleicht mehr als je zuvor. Und jeder einzelne kann seinen Beitrag leisten, das Sprachengewirr ein Stück zu ordnen – weil mit Gott nichts unmöglich ist.

Ein Glück, dass nichts beim Alten bleiben muss.

 

(Bild und Text: Carolin Stadtbäumer)

 

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